100 Jahre Harley-Davidson in Deutschland | United Networker Magazine
Schon als Kind interessierte sich Georg Suck für alles Technische. In seiner Jugend begann er zwei- und vierrädrige Gefährte zu reparieren, um sich im Alter von 20 mit seiner Fertigkeit selbstständig zu machen. Man schrieb den 1. Februar 1910, als sich Georg auf Harley-Davidson Motorräder spezialisierte, die als wertvolle Einzelstücke aus Übersee eingeführt wurden. In der Hamburger Karolinenstraße entstand „der“ Anlaufpunkt für Harley Fahrer, und die Kunden strömten aus ganz Deutschland herbei.
1924 wurde Suck aus Milwaukee geadelt: Die Company erklärte ihn zum offiziellen Harley-Davidson Dealer und Importeur für Deutschland. Nach den schweren Zeiten während der Nazi-Diktatur, als Suck nach Kräften das Importverbot für amerikanische Produkte umging, und dem anschließenden Importverbot durch die Alliierten, durfte der Hamburger erst 1956 wieder offiziell US-Motorräder nach Deutschland einführen.


(Bild: Keystone) Die chromverzierten Kultmotorräder von Harley-Davidson sind begehrt: Im vergangenen Jahr hat das US-amerikanische Unternehmen rund 235'000 Maschinen verkaufen können, 6 Prozent mehr als 2010. Hauptmarkt für Harley-Davidson sind
Ansonsten wirkt der erst im Januar 2010 gegründete Rockerclub verwaist. Der Eindruck des vermeintlich Friedlichen bestätigt sich, hört man sich in der Nachbarschaft um. In unmittelbarer Nähe des Clubhauses hat Sylvia Peters ihr Geschäft „Dog-God